Fondue chinoise

Fleischfondue mit Brühe

Herkunft

Fondue chinoise

Fondue chinoise

Das Fleischfondue chinoise – oder auch einfach nur Fondue chinoise oder chinesisches Fondue genannt – kommt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. In einem speziellen Topf, dem so genannten Feuertopf, werden die Speisen dort traditionell in siedender Brühe oder auch nur in Wasser gegart. Aus diesem Grund zählt das Fleischfondue chinoise auch zu den Brühfondues.
Darin liegt einer der Unterschiede zum Fondue bourguignonne, das ebenfalls zu den Fleischfondues zählt. Hier wird das Fleisch allerdings in siedendem Fett gegart.

Speziell in der kalten Jahreszeit hat sich das Fondue buchstäblich zu einem beliebten Dauerbrenner entwickelt, bei dem nicht nur gemeinsam gegessen, sondern auch die Geselligkeit gepflegt wird.

Zubehör für Fondue chinoise

Das Fleischfondue chinoise wird in Asien wie erwähnt vorwiegend in einem Feuertopf zubereitet. Dieser spezielle Metalltopf erinnert von seinem Aussehen her ein wenig an eine Napfkuchenform, in deren Mitte ein Schornstein nach oben ragt. Traditionell wird der Feuertopf in einem Rechaud von unten mit Kohle beheizt, in modernen Ausführungen wird stattdessen Brennspiritus, Brennpaste oder sogar Strom als Brennstoff genutzt. Im Handel ist der Feuertopf oft unter dem Namen „Hot Pot“ erhältlich.

Wer von Feuertopf spricht, der meint mit diesem Begriff übrigens oftmals nicht den Metalltopf selbst, sondern verwendet ihn synonym für das Gericht Fleischfondue chinoise.

Da nicht jeder Fondue-Liebhaber gleich einen echten Feuertopf anschaffen möchte oder kann, eignet sich für das Flondue chinoise auch sehr gut ein herkömmliches Fondueset oder einfach ein möglichst breiter und flacher Metalltopf.
Wichtig sind des Weiteren einige chinesische Drahtkörbchen, die über einen etwas längeren Stil verfügen. Darin werden die Zutaten des Fondues zum Garen in die kochende Brühe gehalten. Wem der Umgang mit diesen Körbchen zu umständlich ist, kann speziell für das Fleisch natürlich auch Fonduegabeln benutzen.

Da das Fondue chinoise traditionell mit verschiedenen Saucen und Dips angerichtet wird, empfiehlt sich die Verwendung von Fonduetellern, die in mehrere kleinere Fächer unterteilt sind.
Wer es perfekt machen möchte, der bietet seinen Gästen zum Essen chinesische Stäbchen an.

Zutaten

Zum Fleischfondue chinoise werden eine oder mehrere Sorten Fleisch wie zum Beispiel Rind, Schwein oder Huhn gereicht. Dazu kommen verschiedene Gemüsesorten sowie diverse am besten selbst gemachte Saucen. Die Zutaten werden in Schüsseln auf dem Tisch angerichtet, so dass sich jeder nach Belieben bedienen kann.

Fleisch und Gemüse sollten möglichst fein geschnitten sein, damit sie in der kochenden Brühe nicht zu lange zum Garen benötigen. Die richtige Garzeit findet man nach den ersten Probebissen meist relativ schnell heraus.

Zum Brühen wird in der Regel eine kräftige Geflügelbrühe verwendet. Für die vegetarische Variante dagegen wird eine Gemüsebrühe verwendet.
Mit dieser Brühe hat es noch etwas Besonderes auf sich: Zum Abschluss des Fleischfondues wird sie den Gästen in Suppentassen zum Trinken gereicht.

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