Fleischfondue mit Öl

Das Burgunder Fondue

Fleischfondue mit Öl

Fleischfondue mit Öl

Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob das Fondue, ob Fleisch-, Käse- oder Schokoladenfondue, in all seinen Variationen aus der Schweiz oder aus Frankreich stammt. Die Bezeichnung leitet sich von dem französischen Wort „fondre“ ab, was auf deutsch „schmelzen“ bedeutet. Beide Länder beanspruchen die Erfindung des Fundues für sich, seinen Siegeszug trat es allerdings von der Schweiz aus an, wo es seit den Fünfzigerjahren des vorigen Jahrhunderts als Nationalspeise gilt. Es gibt in der Schweiz kaum einen Haushalt, der nicht über ein eigenes Fondue-Geschirr verfügt.
Das Fleischfondue mit Öl ist auch unter dem Namen „Fondue Bourguignonne“ oder zu deutsch „Burgunder Fondue“ bekannt, was darauf schließen lässt, dass man seine Herkunft in Frankreich ansetzt.

Fleisch am Tisch gegart

Das klassische Fleischfondue mit der Verwendung von Öl oder Fett gilt als das beliebteste unter den Fondues. Im Gegensatz zum Fondue Chinoise, im Zuge dessen die Fleisch-, Gemüse,- und Fischstücke in heißer Brühe gegart werden, bietet das Fondue mit Öl zwar eine geschmacklich intensivere, aber auch deutlich kalorienreichere Variante, das Fleisch gemeinsam am Tisch zu garen.

Das hierfür benutzte, mit Spiritus geheizte Fondue-Geschirr wird als Rechaud bezeichnet und hält das darin enthaltene Öl konstant heiß genug, um gleichzeitig mehrere Fleischstücke zuzubereiten. In letzter Zeit finden auch elektrische Fondue-Sets immer häufiger Verwendung. Der Vorteil dieser besteht aus Temperaturreglern, die die Hitze beliebig variieren lassen, was bei größeren Gesellschaften dafür garantiert, dass das Öl nicht so schnell auskühlt. Es empfiehlt sich für ein Fondue mit dem Gebrauch von heißem Öl die Wahl eines Rechauds aus Metall, da das darin enthaltene Fett hohe Temperaturen aufweist und der Behälter diesen standhalten muss.

Ein perfektes Essen für einen geselligen Abend

Es wird vorzugsweise das Fleisch von Rind, Schwein und Geflügel wie Huhn oder Pute gegessen, das nach dem Kauf von Fettstellen befreit, also pariert und schließlich in mundgerechte Stücke geschnitten wird. Dazu werden Beilagen wie vorbereitete Saucen und Dips sowie saures Gemüse wie Cornichons, eingelegte Maiskölbchen oder, um für eine süße Note zu sorgen, auch gerne Rumobst oder Chuntneys gereicht. Ein passender und wichtiger Begleiter ist auch frisches, knuspriges Baguette. Die Fleischstücke werden auf kleine Fonduegabeln aufgespießt und ins siedend heiße Fett des Rechauds getaucht, der sich in der Mitte des Tisches befindet und so für alle gleichzeitig erreichbar ist.
Durch diese Art der Zubereitung am Tisch stellt das Fleischfondue mit Öl eine überaus gesellige Möglichkeit eines gemeinsamen Essens dar. Es gestaltet sich als kommunikative und gemütliche Möglichkeit des Beisammensitzens. Dadurch hat es sich bei der Wahl des Essens für Gaste äußerst beliebt gemacht. Die Gastgeber können die Fleischstücke und Beilagen gut vorbereiten und müssen, bevor es losgehen kann, nur das Öl im Rechaud erhitzen. Damit können auch sie das gemeinsame Fondue ohne Unterbrechungen genießen.

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